FAQ

Oft gestellte Fragen:


1. Volkshochschule oder richtige Tai Chi Schule?

2. Warum wir nicht die kurze "Peking Form" lehren

3. Der Anfahrtsweg ist mir zu weit!



1. Volkshochschule oder richtige Tai Chi Schule?

Sie interessieren sich für Tai Chi und sind auf der Suche nach einer Schule? Sie überlegen, sich bei der Volkshochschule anzumelden?

Meist läuft ein Volkshochschulkurs ca. 3 Monate mit einmal Üben pro Woche. Diese Kurse bieten oft die kurze Pekingform (siehe hierzu auch den Artikel weiter unten).

Unser Einsteigerkurs geht 10 Wochen mit dem Haupttrainingstag Montag. Man kann aber ohne Probleme auch zusätzlich am Mittwoch kommen. Wir lehren die lange 108 ´Form. Mit dem Anfängerkurs lehren wir Grundlagen und den Beginn des 1. Teils. Der Volkshochschulkurs wird es nicht schaffen, die komplette 24´Pekingform in der kurzen Zeit zu lehren. Wir schaffen es auch nicht, Ihnen den 1. Teil komplett zu lehren, aber Sie haben die Chance bei uns (also dem selben Lehrer) weiter zu lernen. Nach dem 1. Teil ist auch nicht Schluss. Wenn Sie merken, dass Tai Chi viel für Sie gibt, lernen Sie weitere Teile der Form und danach noch weitere Formen, wenn Sie wollen. 95% der Teilnehmer am Anfängertraining bleiben bei uns! Sie sehen, wir bieten einen interessanten Weg und weitere Entwicklungmöglichkeiten.

 

2. Warum wir nicht die kurze "Peking Form" lehren

In unserem Kurs wird nicht die 24´Form oder auch bekannt als "Peking Form" unterrichtet, wie sie meist in Volkshochschulen gelehrt wird!!

Was versteht man unter der Peking-Form?

Als Pekingform bezeichnet man die 24 Folgen des Tai-Ji-Quan, die im Jahre 1956 unter Leitung von Tai Chi Meister Lie Tien-Yi geschaffen wurde.

Vom Nationalsportkomitee der VR China wurde die Peking-Form 1956 aus den verschiedenen Tai-Chi-Formen zusammengestellt. Als Grundlage diente die traditionelle Langform des Yang-Tai-Chi, die länger und schwieriger ist. Es ging dem Komitee nicht zuletzt um effektivere Lehrer-Ausbildung - diese ist naturgemäß leichter zu bewerkstelligen bei einer verkürzten Form. Zudem ist das Unterrichten leichter, da die neuentwickelten Bewegungsfolgen in ihrem Schwierigkeitsgrad pädagogisch-didaktisch aufeinander aufzubauen.

Wenngleich sich die Pekingform auch im Westen großer Beliebtheit erfreut, wiederholt sich hier, was zuvor in China eingetreten ist: Die Form ist in vielfacher Hinsicht nicht mit dem authentisch-traditionellen Yang-Stil von Meister Yang Chengfu und den zugrundeliegenden Prinzipien zu vergleichen (authentisches Tai Chi).

Viele Fachleute raten auch Anfängern mit Recht dazu, "Nägel mit Köpfen" zu machen und statt die gekürzte Peking-Form zu erlernen, gleich mit der Langform und ihren bewährten Prinzipien zu beginnen.

 

3. Der Anfahrtsweg ist mir zu weit!

Stören Sie sich nicht so sehr an Dingen wie z.B. an einem längeren Anfahrtsweg.

Gute Lehrer sind rar. Gehen Sie lieber dahin, wo Sie eine gute Qualität finden. Es ist unter dem Strich billiger, wenn Sie 4 Mal im Jahr quer durch Deutschland fahren und jeweils an einem hervorragenden Wochenendkurs teilnehmen als jahrelang auf der Stelle zu treten (und wenn noch so regelmäßig und preiswert :))

 

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